Donnerstag, 21. April 2016

Kochzutaten online einkaufen

Jeder, der voll berufstätig ist, kennt das: manchmal hat man auch nach Feierabend noch den einen oder anderen Termin, kommt spät nach Hause und hat weder eingekauft noch wirklich Lust zu kochen. Dann gibt es - mal wieder - Fastfood. Ist ja auch praktisch, kann man sogar online bestellen, online beazhlen, wird nach Hause geliefert und man hat, je nachdem wie günsitg man wohnt, auch noch reichlich Auswahl. Ist aber auf Dauer nicht wirklich gesund. Oder, so wie bei uns im eher kleinen Ort, die Auswahl ist eher weniger groß und man ist es im wahrsten Sinn des Wortes satt. Das sollte auch keine Dauerlösung sein.





Nun habe ich einmal ausprobiert, wie es klappt, wenn man nicht fertige Gerichte online ersteht, sondern „nur" die Zutaten und die Rezepte. Hello Fresh ist sicherlich weitaus bekannt, eine Freundin hat mich sozusagen „geworben", dass ich mein erstes Foodpaket sogar kostenlos bekam. Frisches Gemüse - ich habe die vegetarische Variante gewählt - zum Nulltarif nach Hause.
Nunja, nach Hause ist nicht ganz richtig, da wäre ja niemand anwesend. Vollzeit ...
Geliefert wurde also zur Arbeit, was mich nun dazu bringt, dieses RIESENKARTON mit dem Fahrrad heute Abend nach Hause zu transportieren. Klug gedacht, Umsetzung folgt ;)
Natürlich habe ich schon neugierig reingelugt. Auspacken werde ich aber erst später. Meiner Familie habe ich vorab die Rezepte geschickt, so dass sie sich schon mal vorbereiten können ...

Meine Kriterien beim Einkauf sind:

  • Frische
  • möglichst biologisch/natürlich
  • ohne chemische Zusätze
  • regionaler Anbau
  • wenn überhaupt, dann nachhaltig verpackt (möglichst ohne Plastik)






Ob sich das mit einem online gekauften Paket erfüllt, ist fraglich.

Zu allererst bin ich über die schöne, passende - also nicht zu großzügig mit Leerraum versehen - Verpackung beeindruckt. Zutaten für drei Tage sind hier schön getrennt, teilweise unverpackt, teilweise zusammengefasst in Papierbeuteln, zurechtgelegt. Das ist schon mal gut. Pilze, die vielleicht beim Transport beschädigt werden können, sind in Kunststoffbosen mit Folie ummantelt eingepackt. das hätte man ggf. auch mit einem Pappkarton und Folie machen können. Sicherlich kann man nicht vollständig auf Folie verzichten, will man es frisch halten.
Der erste Eindruck war also schon mal gut. Läßt sich später beim Kochen also überprüfen, ob die Rezepte einfach nachzukochen sind und es letztendlich auch möglichst allen schmeckt.

Dann wäre da noch das Preis-Leistungsverhältnis. Zwei Mal in der Woche haben wir hier Markt, praktischerweise direkt naben meinem Arbeitsplatz, so dass ich schnell zu frischem Gemüse komme.
Ansonsten kann man in unserem Städtchen auch an anderen Tagen schnell und einfach an frisches Gemüse kommen, auch Bioläden sind vorhanden, Discounter setzen auch mehr und mehr auf Bioqualität und hier kann ich die Frische mit den Händen fühlen. Soweit ich mich darauf verlassen kann ;)
Den Vorteil sehe ich darin, dass zum einem auch mal Zutaten dabei sind, die ich so vielleicht nicht kaufen würde, weil oftmals die Essgewohnheiten eingefahren sind. Sprich man eher dazu neigt, öfter mal dasselbe zu essen, Wiederholungen im Speiseplan, Ideenlosigkeit bei der tätglichen Frage, was es zu essen gibt. Hiermit hat man auch mal ausgefallenen Rezepte gleich dabei, man bekommt den Vorschlag also dirket nach Hause/ins Büro geliefert und muss „nur noch" nachkochen.

Das werde ich dann auch heute Abend machen. Und später davon berichten.



Sonntag, 17. April 2016

Veggienale und Fairleben

Gestern war ich mal wieder unterwegs in Essen. Liebingskulisse Zeche Zollverein. Zur Veggienale & Fairleben.
Im Vergleich mit der Ausstellungs- und Verkaufsfläche des Design Gipfels in Essen/Zollverein (dort war ich am Sonntag davor Link) war diese Messe flächenmäßig ein wenig ... hm ... großzügig mit Freifläche aufgebaut. Besucht war sie am Samstag schon recht gut. Aber man konnte sich in Ruhe die Stände und Angebote der verschiedenen Aussteller ansehen.

Hier gab es nicht nur fair trade Mode, Versicherungen und Ökostrom. peta.de hatte einen interessanten Stand mit viel Information zu bieten. Hier habe ich mir zwei schöne, informative Plakate mitgenommen, die hilfreich sind, bei der Auswahl von vegetarischen bzw. veganen Zutaten im Hinblick auf enthaltene Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Töchterchen lebt seit nunmehr 9 Monaten vegan, es ist immer leichter passende Zutaten und auch Rezepte zu finden bzw. zu kreiieren. Dennoch sind diese beiden Plakate wie ein Spickzettel hilfreich, um auch mal auch den sonst Fleisch- und Fischessenden Familienmitgliedern vegetarische Alternativen bieten zu können.

Am Stand von Lemonaid konnte man sich seine Limonade einfach selbst machen. Ausserdem durften wir von den hier angeboten Limonaden und Tees probieren. Mitgenommen haben wir eine Flasche Maracujalimonade, eine Flasche ChariTea Black, eine Flasche Blutorangelimonade und eine Flasche Limettenlimonade. Richtig lecker!



Biologisch angebaut von Kleinbauernkooperativen auf der ganzen Welt - fair gehandelt und bezahlt. Unter dem Motto 'Trinken hilft' spendet und unterstützt der Verein Lemonaid & ChariTea Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe geben. Unbedingt mal anschauen!



Hello fresh war vertreten, von denen ich nächste Woche meine erste Bestellung erwarte. Bin mal gespannt. Ein Rezeptkärtchen von Jamie(Oliver)s Ofen-Süsskartoffeln habe ich mir schon mal mitgenommen. Süßkartoffeln scheinen ja momentan voll im Trend zu liegen. Ich kannte sie schon aus der marokkanischen Küche und habe sie vor gut 20 Jahren im Eintopf verwendet. Heute backen wir sie im Backofen wie oven fries - auch sehr lecker. Gegrillt aber vielleicht noch viel besser ;) Jamies Rezept werde ich heute Abend ausprobieren.


Töchterchen und ich sind bei der Leckerschmecker Küchenfee schwach geworden und haben uns dort von süßem, veganen Gebäck verführen lassen. Töchterchen hat genussvoll einen gutaussehenden Doughnut mit Nougat-Füllung verspeist. Während ich mich an einem zarten Cupcake mit Rhababer-Creme genüsslich tat. Yummie!

sweeties

(Sorry for the bad pictures! Entschuldigt die eher schlechten Handy-Fotos!)

Unsere Begleiterin Yvonne hat sich - ganz untypisch, denn sie ist isst durchaus Fleisch - einen veganer Döner gegönnt. Auf ihre Meinung war ich sehr gespannt, denn vegan ist so gar nicht ihre Sache. Sie war aber sehr positiv überrascht, fand den Döner durchaus lecker, wenn auch nicht sättigend.

veganer Döner


Ich habe veganen Spinat-Börek mitgenommen. Den könnte man durchaus noch mit veganem Frischkäse verfeinern. War aber dennoch lecker, wenn man Spinat mag. Schade, die Anbieter kommen aus Bochum und liefern nicht bis Herten ;)






Am 29. Mai 2016 ist übrigens in Düsseldorf  (ZAKK, Fichtenstraße 40) ein veganes Sommerfest. Da werden wir dann mal hingehen ...Ist ja praktisch um die Ecke ... Guckstduhier






Vegan Box schaue ich mir auch noch mal gründlicher an. Das Angebot klingt vielversprechend. Zumal man manche exotischen Zutaten in Herten eher nicht bekommt. Obwohl ich mich sehr darüber freue, dass veganz - dort habe ich solche Bedarfe schon mal bestellt oder in Essen / Berlin eingekauft - jetzt mit einem Teil ihres Sortimentes bei dm ist. veganz selbst war leider nicht auf der Messe vertreten, was ich bedauerlich finde, sind sie doch auch in Essen heimisch. Schade.




Ja ansonsten gab es kleine Workshops und Vorträge - wie z.B. über Vitamin B12 - und ein wenig Unterhaltungswert am Stand von einem Ökostromanbieter. Obwohl ich nicht genau weiss, ob man uns dort informierte, oder ob mein Mann dort über Elektroautos referrierte, wollen wir uns doch demnächst wahrscheinlich mal eines anschaffen. Somit hatten die Herren zumindest Gesprächsstoff ...


Roland Straller macht krasse vegane Kunst. Sehr provokativ, sehr künstlerisch, sehr schön! Nicht für jeden etwas, das muss man zugeben, aber auf jeden Fall lenkt er Blicke auf seine Kunstwerke und das Thema Veganismus. Schaut es euch an!




Interessante Messe. Hätte aber auch ein bisschen mehr sein können.



Sonntag, 27. März 2016

Osterbrunch - vegan

Ostern gibt es bei uns selbstverständlich auch veganes auf den Tisch.
Außer Milchbrötchen stehen selbstgemachte Grissini und Bagels auf dem Tisch. Vegane Kräutermagarine ist ganz schnell gezaubert. Ausserdem gibt es leckeren Nudelsalat mit Tomaten und Rucola.
 
Für den Osterbruch habe ich das Rezept für die Hörnchen (aus 2013) einfach umgemünzt.

Milchbötchen (vegan)

Zutaten

  • 250 ml lauwarme Reis-, Hafer, oder Mandel-Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 3 El Zucker
  • 500 g Mehl Typ 550
  • Salz
  • 1P. Backpulver vermischen
  • Eiersatz (hier bitte die Menge entsprechend einem Ei)
    100ml Öl
    Vanilleschote

  • 50ml Reis-, Hafer, oder Mandel-Milch
  • 1 EL Honig* oder Ahornsyrup

Und so wird's gut

Die Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit dem Zucker auflösen. Nach und nach gesiebtes Mehl, das Backpulver, das Eigelb, das Vanillemark und das Öl hinzugeben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Kneten. Kneten. Kneten. (Ca. 5 Minuten) Wenn's klebt, einfach noch ein bisschen Mehl hinzugeben (ganz langsam und nicht zuviel!). Ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Statt Hörnchen habe ich einfach Kugeln geformt.

* Der Verzehr von Honig ist unter Veganer umstritten. Die einen verzichten komplett darauf, die anderen sagen, dass man dann auch keine Äpfel, Kirschen etc. essen dürfte, da diese auch von Bienen bestäubt werden müssen - meist sogar mit Zuchtbienen in Massen. Wer Honig isst, diesen mit den 50ml Reis-, Hafer, oder Mandel-Milch verrühren und die Brötchen damit bestreichen. Ansonsnten kann man durchaus auch Ahornsyrup mit Reis-, Hafer- oder Mandel-Milch verrühren und auf die Brötchen streichen

Ansonsten einfach weglassen, es schmeckt auch Honig ;)
Im vorgeheizten Backofen bei max. 200°C für ca. 15 Minuten backen. Geniessen! 

Übrigends: noch leckerer werden die Brötchen, wenn man vegane Vanillemilch nimmt.





Bagels

Zutaten (für 15 bis 16 Stück)
  • 50 g Zucker
  • 525 ml Wasser
  • 42 g frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 20 g Salz
  • 1 kg Mehl (Type 550)
  • 50 g Zucker
  • Sesam, Mohn, Kürbiskerne, Zwiebel- oder Knoblauchsamen zum Bestreuen

Zubereitung
Zucker ins Wasser geben und die Hefe hineinkrümeln. Mit dem Schneebesen verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Salz ins Mehl streuen, mit dem Hefeteiggemisch in eine große Rührschüssel geben und mit der Hand oder Maschine kneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist (zwischen fünf und zehn Minuten). Zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch bedecken. Etwa 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich ungefähr verdoppelt hat. Ofen auf 225 Grad vorheizen. Einen großen Topf Wasser mit einem Esslöffel Zucker zum Kochen bringen.

Den Teig in Portionen von 110 Gramm pro Bagel abwiegen (oder in 14 gleich große Stücke teilen). Der Teig sollte etwas klebrig sein - kein extra Mehl verwenden, da sich der klebrige Teig besser rollen lässt. Jedes Stück zu einer Wurst rollen und um die Hand wickeln. Die offenen Enden müssen unter der Handfläche sein. Verbinden Sie die Enden, indem Sie sie mit der Handfläche zusammenrollen. Auf ein Backblech legen und noch einmal kurz gehen lassen. Mit den übrigen Teigstücken ebenso verfahren.

Die Flamme für den Topf mit Wasser zurück schalten, sodass das Wasser gerade noch köchelt. Geben Sie so viele Bagels ins Wasser wie Platz vorhanden ist, ohne dass sie sich berühren. Wenn sie an die Oberfläche steigen (nach etwa zwei Minuten), holen Sie sie aus dem Wasser und legen sie aufs Backblech. Jetzt Sesam Mohn, Zwiebel- oder Knoblauchsamen darüber streuen. Die gekochten und dekorierten Bagels nun für 22 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.



Crissini

Diese habe ich zum ersten Mal gemacht und sie sind wirklich gut gelungen.

Zutaten
  • 42g frische Hefe
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 400g Mehl
  • 100 Gries (ich habe Dinkel-Gries genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Olivenöl
  • ca. 6 Esslöffel Kürbiskern, Sesamsamen oder Leinsamen 


Und so wird es gut
Die Hefe zerbröckeln und in das lauwarme Wasser verrühren. Mehl, Gries uns Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten. In ca. 20 gleichgroße Stücke teilen. Diese zu ca. 20 cm langen Strängen rollen und auf ein mit Backpüapier ausgelegtes Backblech legen. Abgedeckt nachmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
den Backofen auf 160 °C vorheizen. Den Teig mit Wasser bestreichen und mit den Kürbiskernen, Leinsamen und Sesam bestreuen. Für ca. 20 Minuten kross backen.




Nudelsalat


Zutaten
300g Nudeln, gekocht
1 Glas Streichcreme Aubergine (z.B. von dm oder alnatura)
3-4 Tomaten
1 Handvoll Rucola
Salz und Pfeffer aus der Mühle

So wird's lecker

Die gekochten und abgekühlten Nudeln mit der Auberginencreme gut verrühren. Rucola und Tomaten waschen. Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden und beides unter die Nudeln rühren. Ggf. mit Slaz und Pfeffer aus der Mühle es nachwürzen. Tomaten mögen es nicht im Kühlschrank - wenn möglich diese und den Rucola erst kurz vor dem Verzehr unter die Nudeln rühren, dann schmcekt es besser. Die Nudeln schmecken delikater, wenn man sie schon am Vortag mit der Auberginencreme verrührt. Statt Aubergienencreme kann man auch andere Streichcreme nach Geschmack nehmen, z.B. Paprika-Tomate.



Für die Kräuterbutter einfach 400g vegane Margarine mit 100g Bärläuch verhechseln ;) Wer mag, kann grobes Salz unterühren.


Guten Appetit!


Handbemalte Pappeier










Mittwoch, 23. März 2016

Veganer Schokoladenkuchen

Töchterchen hatte Geburtstag. Da sie seit nun knapp einem Jahr vegan isst, musste ein passender Geburtstagskuchen her. One Green Planet Food bietet tolle Rezepte. Ich hier mal die Übersetzung ;)




Schokoladenkuchen mit Ganache

Zutaten
Für den Teig

Trockene Zutaten
  • 240 g Mehl  
  • 60 g Backkakao
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 150 g Puderzucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker


Feuchte Zutaten
  • 350g (Reis-, Mandel oder Hafer-)Milch 
  • 75 g Zartbitterschokolade
  • 60 ml Öl
  • 1 Teelöffel Apfelessig
  • 3 Esslöffer Honig (auch hier der Hinweis, dass manche Veganer durchaus Honig nehmen. Wer das nicht mag, darf gerne stattdessen auf Ahornsirup zurückgreifen.)


Für die Ganache

120 ml (Reis-, Mandel oder Hafer-)Milch
40 - 60 g Puderzucker
150 g Zartbnitterschokolade
50 g Erdnussbutter


Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermengen.
230 ml der Milch warm werden lassen und die Schokolade darin langsam und vorsichtig schmelzen lassen. Sobald sie Schokolade komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die restlichen nassen Zutaten unterrühren.
Nun mit den trockenen Zutaten in der Schüssel vermengen. Der Teig ist relativ flüssig.
Den Teig zweiteilen und eine Hälfte in eine Springform füllen. Im vorgeheizten Backofrn bei 175 Grad Celsius für 23 bis 26 Minuten backen lassen. Mit dem Stäbchentest überprüfen ob der Kuchen gar ist. Während der erste Teil abkühlt, kann der zweite in den Backofen.


In der Zwischenzeit die Ganache fertigen:

Milch und Puderzucker erhitzen, Schokolade dazugeben und vom Herd nehmen. Verrühren, bis ide Schokolade geschmolzen ist. Erdnussbutter dazugeben und für ca. 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Wenn beide Kuchenhälften abgekühlt sind, kommt die Ganache zum Einsatz. Die untere Hälfte, den Kuchenboden mit knapp der Hälfte der Ganache vorsichtig bestreichen. Nun den anderen Boden auflegen. Diesen ebenso mit der Ganache bestreichen. Hierbei die Ganache rund um den Kuchen verstreichen, dass er rundum abgedeckt ist.
Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Lecker, lecker, yummie, yummie!

_____________________________________




Töchterchen selbst hat auch gebacken. Sie hat zwei verschiedene Vegane Cakepops zubereitet.

Zitronencakepops (Rezept kommt nach)

Schokocakepops (Rezept kommt nach)

_____________________________________

Außerdem habe ich noch vegane Powerballs gerollt ;)
Die sind wirklich ganz einfach. Und kommen komplett ohne Zucker aus!



Zutaten
200 g Cashews (oder auch Mandeln, Haselnüsse ...)
6-8 Datteln (die geben die Süße, wer es nicht so süß mag, nimmt weniger)
1 Esslöffel Kokosraspeln
1 Esslöffel Backkakao
1 Esslöffel gepoppter Amaranth

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerhäckseln, so dass eine leicht krümelige Masse entsteht. Zu  Bällchen rollen. Ist die Masse zu trocken vorsichtig Löffelweise Wasser hinzugeben, bis sie etwas zusammenklebt. Die Powerballs halten sich bis zu 5 Tagen im Kühlschrank. Man kann sie aber auch einzeln einfrieren.


Montag, 21. März 2016

Potsdam

Am letzten Tag unserer Reise haben wir Potsdam besucht.
Die Hauptstadt Brandenburgs stößt ja pratisch an Berlin an ...
Unser Ausflugziel war ein ehemaliges KGB-Gefängnis - die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstrasse Potsdam. Während unterwegs durch die Siedlung wunderschöne, herrschaftliche Häuser stehen, ist das Gefängnis so erhalten geblieben, wie die russische Besatzung es 1945 in knapp 4 Tagen Arbeit zerstört hatte und 1994 wieder in deutsche Hand gab. Es soll autentisch die Stimmung wiedergeben, die auf all die Gefangenen wirkte, die im Laufe der Jahre dort einsaßen.

Einsaßen ... es war wohl in Wirklichkeit viel schlimmer!















Berlin zum Nichtvergessen

An unserem dritten Tag ging es nach dem Frühstück mit dem Bus zur Gedenkstätte der ermordeten Juden Europas. Hier hat der Architekt Peter Eisenman 2711 Betonsteele aufstellen lassen, die nicht nur erinnern, sondern auch mahnen sollen!

Das vielleicht gar nicht so schöne Mahnmal erinnert an Grabsteine oder Säulen, was, je weiter man man hineingeht, ziemlich bedrückend wirken kann. Unter der Gedenkstätte ist ein Infocenter mit einer Ausstellung angelegt. Im Raum der Namen z.B. sind Biografien einiger Opfer zu lesen.



Nach diesem schon sehr bedrückenden Ort sind wir zum Mittagessen gegangen. Im Restaurant Samadhi gab es wieder lecker vegetarisch-asiatisches Essen :)
In der Zewischenzeit gab es wohl nach ersten Auskünften einen Bombenattentat in Berlin. Erklärt wurde es später mit Gewalt im Rockermilleu.

Nach dem ausgiebigen Essen haben wir die Bundesgeschäftsstelle der Bündnis 90/Die Grünen besucht. Aktuelle Themen, wie der Einzug der AfD in drei Bundesländer durch die Wahl am vergangenem Sonntag und die Haltung der Grünen in der Flüchtlingsdebatte, waren nur ein paar Momentaufnahmen, die wir hier diskutieren konnten. 



Der schon angebrochene Nachmittag stand nun zu unserer freien Verfügung.
Zu allererst sind wir mit der Straßenbahn von Mitte in die Warschauer Str. zu veganz gefahren um Töchterchen mit bei uns zu Hause eher seltenen Lebensmitteln zu versorgen. Lustigerweise hatten wir kein Münzgeld für den Ticket automat in der Straßenbahn, die Fahrer sind für den Verkauf nicht zuständig, so dass erst nette, hilfsbereite Berliner den kleinen Geldschein gewechselt haben. DANKE Berlin! :) veganz liegt diret an der Haltestelle, somit haben wir es sofort gefunden. Ich musste mich jedoch während der Straßenbahnfahrt erst einmal orientieren, da die Hausnummern, anders als bei uns zu Hause, wo sie durchgängig auf der einen Straßenseite mit geraden und auf der anderen mit ungeraden Zahlen bestückt, hier jedoch von 1 bis zur Hälfe zum einen Ender der Straße und dann zurück von der Mitte bis zum Ende der Hausnummern gehen. (Also z.B. von 1 bis 154 auf der einen Straßenseite und von 155 - 300 auf der anderen Straßenseite ...) Seltsam!



Die Strecke dauert so ca. 50 Minuten, zurück waren wir somit in beinahe 2 Stunden. Unser Ausflugsziel war das Brandenburger Tor. Der Bus, der laut Fahrplan alle 6 bis 7 Minuten kommen sollte, hatte jedoch Verspätung und ist auch nach gut einer halben Stunden nicht angekommen. Da es nun langsam dunkel wurde und wir schon gerne Fotos bei Tageslicht machern wollten, haben wir uns für die Rückfahrt zum Hotel entschieden. Auf unserem Weg lag noch der Friedrichstadtpalast um die Ecke ;)




Somit war dieser Tag dann nicht mit sovielen Sehenswürdigkeiten bespickt, wie andere Tage. Und: wir müssen unbedingt nochmal wiederkommen um das Brandburger Tor bei Tag besuchen zu können :)





Sonntag, 20. März 2016

Berlin - volles Programm

Unser 2. Tag war ein bisschen vollgepackter. Nach einem ausgiebigem Frühstück in unserem schönen Hotel Angletere mit freier Auswahl an Brötchen, verschiedenen Brotsorten, Wurst & Käse und vielen Eier- und Fleischsnacks, Joghurts, Früchten, Säften, Kaffee & Tee konnten wir den Tag gestärkt starten.

Das erste Ziel war das Ministerium für Wirtschaft und Energie. Das sitzt in der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Akademie in der Invalidenstraße im Berliner Orsteil Mitte. Das historische Gebäude, bestehend aus mehreren Komplexen aus verschieden geschichtlichen Zeiträumen ist - wie viele der alten Gemäuer Berlins - äußerst großräumig und imposant anzusehen.




Wir haben ein wenig über die Historie sowie die Arbeit des Ministeriums erfahren können und durften uns anschließend an der Diskussionsrunde beteiligen. Ich kann diesen Programmpunkt nur empfehlen, wenn man einen Einblick und die Arbeits- und Wirkungsweisen deutscher Ministerien erhalten möchte.