Sonntag, 1. Mai 2016

Hello fresh Box die Zweite

Die erste Box gab schon mal viel her, was ich gerne mag. Ich bin ja jemand, die gerne neues ausprobiert, geschmacklich bis auf ein paar wenige Ausnahmen alles isst. Meine erste Hello Fresh Box enthielt Zutaten für drei vegetarische Gerichte:

  • Mediterraner Kartoffel-Auberginen-Oliven-Salat
  • Asiatische One-Pot-Pasta
  • Spargel-Pilz-Risotto

Alles hat mir persönlich gut geschmeckt. Da ich in meiner Familie aber ausserdem noch drei andere „Geschmacksträger" „durchfüttere", passte der Inhalt leider nicht immer. Töchterchen isst vegan, Ehemann ist Mutters westfälische Küche gewohnt und Sohnemann hat - wie der Ehemann auch - ab und zu den Bedarf nach Fleisch. Die Box war vegetarisch.

Am besten geschmeckt hat mir das Risotto. Den Kartoffelsalat kann ich ebenfalls siwe die Nudeln auch sehr empfehlen. Ich mag allerdings keine Kartoffeln, deswegen würde ich hier irgendwie einen Ersatz suchen, vielleicht auch Nudeln. Kochen würde ich das Rezept dann aber - eben mit passablem Ersatz - sehr gerne nochmal! Die getrockenten Tomaten und auch die Oliven geben dem Ganzen einen schönen mediterranen Pfiff. Düfte also auch mit Penne schmecken ;)

Diese Woche kam das zweite Paket an. Wieder drei vegetarische Gerichte:

  • Scharfe Tomaten-Paprika-Suppe
  • Rauchiger Paneer mit Tex-Mex-Gemüse und
  • Cremige Thai-Nudel-Pfanne

Heute mache ich mir den Paneer mit Couscous und dem mecikanisch-texikanischen Gemüse.
Mais ist gekocht nicht so mein Fall, aber vielleicht ist er in der sämigen Soße von den anderen Zutaten so verdeckt, dass es mich nicht stört.
Den Paneer habe ich letztens in Berlin erstmalig gegessen. Ich glaube, den hier in meinem Heimatstädtchen zu bekommen wird sehr, sehr schwierig ...
Noch brutzelt die Soße, der Couscous ist eingeweicht und ich brate gleich den Paneer an.




Schade, dass der Broccoli heute, am dritten Tag nach der Lieferung schon zu blühen anfängt. Den spende ich dann wohl besser den vegetarischen Haustieren und kaufe mir morgen frischen.



Töchterchen und ich haben uns gerade an veganem Eiskaffee versucht. Dazu einfach Kaffee kochen, einen Teil als Eiswürfel einfrieren, für 2 große Gläser Kaffee nach Geschmack süßen und im Kühlschrank kalt stellen.
Veganes Vanilleeis und zwei bis drei Kaffee-Eiswürfel in Gläser füllen, Kaffee mit Getreidemilch halb/halb auffüllen und in diel Gläser geben. Schmecken lassen!


Essen ist fertig!

Nunja, der Mais ist in der Soße nicht besser geworden. Ansonsten hätte es geschmeckt. Was ich auch nicht so mag, ist Essig „angebraten". Die Säure entwickelt bei hohen Temperaturen Rauch, der mir gar nicht bekommt. Den würde ich auf jeden Fall aus der Marinade lassen ...
Couscous war sehr gut, passt auch zu der Soße. Und der Paneer schmeckte. Gewürztechnisch gut und ausgewogen. Trotz, dass ich die ganze Chillischote hineingegeben habe, kaum merkbar scharf. Ein nettes Gericht, was - für mich - ohne Mais sicherlich noch mal zubereitet werden kann.



Morgen gibt dann die cremige Thai-Nudel-Pfanne ...

Zitronenkuchen (vegan) mit Kirschblütenschmuck

Zum Geburtstag gab es neben dem Schokokuchen, der bei uns zu keiner Feier fehlen darf, auch einen leckeren Zitronenkuchen. Töchterchen hat ihn für mich extra mit Kirschblütenmotiv verziert :) DANKE!
Das Rezept hat sie veganisiert. Hier darf ich es euch mal anbieten ;)


Zutaten

  • Zest von 2 Zitronen
  • Saft von einer Zitrone
  • 3 EL Honig oder vegane Alternativen
  • 100ml Öl
  • 125g Zucker
  • Eiersatz für 4 Eier
  • 100g gemahlenen Haselnüsse
  • 125g Mehl
  • 2 EL Getreidemilch
  • 50g Blaubeeren 
Für die Decke:

  • eine Rolle Fondant, weiß
  • ca. 100g Schokolade
  • 50 - 70g Marzipan, je nach Menge der Blüten ...

So geht es

Saft von zwei Zitronen mit 3EL Honig oder veganem Ersatz vermischen. Öl. Zucker, Eiersatz und  Zest vermischen. Die restlichen Zutaten untermengen und einen cremigen Teig rühren. 
Im Backofen auf 180°C für ca. 25 bis 30 Minuten backen. Mit einer Gabel Löcher in den Kuchen stechen und dei Zitroensaft-Honig-Mischung einräufeln. Abkühlen lassen.
Dann mit mit Fondant bedecken.



Das schöne Kirschblüten-Motiv hat sie selbstgemacht. Der Baum ist aus Schokolade, die kann man einfach einschmelzen und auf Backpapier entsprechend gießen. Nehmt euch eine Zeichnung zur Hilfe, die ihr unter Backpapier legt und gießt vorsichtig der Vorlage entlang. Gut trocknen lassen und dann vorsichtig auf den Kuchen heben.
Der weiße Grund ist Fondant, den man entweder fertig kaufen kann oder selbst machen kann. Die rosa Blüten sind aus mit roter Lebensmittelfarbe eingefärbtem Marzipan, mit einer kleiner Form ausgestochen. Die Blütenblätter leicht naheben verleith dem Motiv mehr Dynamik ;) Die weißen Fondantblüten mit einer entsprechend kleineren Form ausstechen.

Der Kuchen ist saftig und lecker. Die zitronige Note sticht sehr hervor, das mag ich gerne :)



TIPP: Wenn man keine Fondantkdecke auflegt, kann man als alternativen Geschmacksverstärker karamelisierte Schale von 2 Zitronen kleingehackt über den Kuchen streuen. Das erfrischt noch ein wenig mehr.






Außerdem habe ich eine tolles Rezeptbuch bekommen - vegan im Job. Hier findet ihr die Rezension. Freundlicherweise haben meine schon großen kiddies auch an meinen floralen Wunsch gedacht  und mir eine Passionsblume/-pflanze für den Balkon geschenkt. Passenderweise ist das Wetter heute auch ein bisschen freundlicher, so dass ich sie gleich schön einpflanzen kann. Und nicht zu vergessen, die schönen Metallic-Pinselstifte :) Mal sehen, was ich damit demnächst mal koloriere ...

Mein Mann hat mir ein tolles praktisches iPad geschenkt, welches ich aber schon vor unserer Berlinreise verwenden durfte ;)

Ich selbst habe mir auch eine Freude gemacht und mir einen Schnupperkurs Glasbrennen geschenkt. Davon berichte ich auf meinem Blog aprilliebe. Die schönen türkisfarbigen Glasperlen dürft ihr aber schon hier bestaunen :)



Buchempfehlung - Vegan im Job

Mama hatte Geburtstag, Kinderchens machten sich Gedanken bzw. suchten nachhaltig auf dem für solche Anlässe vorgesehen Super-Wunschzettel eines großen Versandriesen nach etwas persönlich-passendem. U.v.a. fand sich dort das Buch VEGAN IM JOB von Patrick Bolk. Dises wurde geordert, gut verpackt und an Mamas Ehrentag feierlich überreicht.

VEGAN IM JOB



Neben 60 schnellen und gesunden Rezepten gibt es hier auch eine kleine Einführung in den veganen Berufsalltag. Neben den eher kleineren Fragen, wo man mittags mit seinen Kollegen essen gehen könnte, bis zu dem etwas größerem Problem, wenn es Essen in Meetings, Seminaren oder gar auf Geschäftstreise gibt, erhält man mit diesem Buch freundliche Tipps vom Autor.

Im Kapitel VEGAN IM ALLTAG lernt man über den richtigen Einkauf, ob es gesund ist, zu Conveniense-Food zu greifen und ob Tiefkühlkost und Konserven okay sind. Aber auch über die richtige Lagerung von Obst und Gemüse, was man wie einfrieren kann oder sollte und wie man effizienter kocht.


60 Rezepte für morgens, mittags und abends

Für viele Menschen, die sich gesunder oder vegan ernähren wollen ist es meist anfänglich schwerer, sich zurecht zufinden, bzw. Ideen für echte vegane Rezepte zu finden. Denn wenn man an den herkömmlichen Rezepten einfach nur das Fleisch, Milch, Ei und Käse weglässt, ist es nicht dasselbe.
Hier ist ein übersichtliches Rezeptbuch mit hilfreichen Tipps ein toller Begleiter.

Frühstück
Begonnen wird mit Frühstücks-Shakes, Smoothies und Energie aus dem Glas. Zu jeden Rezept gibt es Icons zu Zubereitungszeit, Portionierung und wie es sich mitnehmen lässt. Neben Chiapudding-Varianten gibt es Joghurt-Müsli, Milchreis und dreilerlei Aufstriche. Aber auch Zutaten für Baguettes, Brötchen und Sandwich.

Lunch to go sind praktische Rezepte zum Mitnehmen. Neben mediterranem Nudelsalat macht man einen kulinarische Weltreise über scharfen Reisnudelsalat, Maistörtchen, Linsenbällchen zu Gazpacheo Andaluz. Alle Zutanten sind seitlich fein ordentlich aufgelistet, die Zubereitungsschritte ordentlich und nachvollziehbar in Schritten erklärt. Zu jedem Rezept gibt es einen Tipp über Variationen, Ergänzungen, Aufbewahrung, Transport oder Zubereitung.

Die einzelnen Tagesabschnitte sind farblich unterteilt, so dass man schnell ein passenden Rezept finden kann. Auch befindet sich hinten im Buch ein Register.



Quick Dinner sind Rezepte, die sich schnell zu Hause (oder wenn man die Möglichkeit der Küchenbenutzung im Büro hat) zubereiten lassen. Warme Speisen wie Backofengemüse mit Hummus, Kartoffelpüree mit mediterraner Stippe oder Ofenkartoffeln aber auch ein rustikaler Erbseneintopf sorgen für Abwechslung.

Im Kapitel PARTYTIME gibt es leckere Rezepte wie herzhafte Tomatenmuffins, Zwetschgencrumble oder Nussecken, aber auch ausgefallenes wie Grünkohlchips.

Im Anhang noch Tipps zur Vorratshaltung für zuhause, schnlle Produkte, einen Saisonkalender (wichtig, wenn man Wert auf Frische und regionale Produkte legt) sowie Bezugsquellen mit Läden und Onlineshops und Infoseiten und Blogs zum Thema veganer Ernährung.

Der Autor Patrick Bolk hat noch einiges zu zeigen, z.B. auf seinem Blog Deutschland is(s)t vegan oder Berlin is(s)t bio oder unter patrickbolk.

Schönes Buch mit tollen Rezepten mit Zutaten, die man eigentlich leicht bekommt (auch hier in Herten). Von mir 5 Sterne - absolut empfehlenswert!

Danke Kinders! - Ein tolles Geschenk!


Affiliate Link



Töchterchen hat sich übrigens auch wieder im Backen geübt und mir u.a. einen wundervollen Zitronenkuchen mit den von mir so geliebten Kirschblüten kreiiert. Rezept gibt es hier.


Donnerstag, 21. April 2016

Kochzutaten online einkaufen

Jeder, der voll berufstätig ist, kennt das: manchmal hat man auch nach Feierabend noch den einen oder anderen Termin, kommt spät nach Hause und hat weder eingekauft noch wirklich Lust zu kochen. Dann gibt es - mal wieder - Fastfood. Ist ja auch praktisch, kann man sogar online bestellen, online beazhlen, wird nach Hause geliefert und man hat, je nachdem wie günsitg man wohnt, auch noch reichlich Auswahl. Ist aber auf Dauer nicht wirklich gesund. Oder, so wie bei uns im eher kleinen Ort, die Auswahl ist eher weniger groß und man ist es im wahrsten Sinn des Wortes satt. Das sollte auch keine Dauerlösung sein.





Nun habe ich einmal ausprobiert, wie es klappt, wenn man nicht fertige Gerichte online ersteht, sondern „nur" die Zutaten und die Rezepte. Hello Fresh ist sicherlich weitaus bekannt, eine Freundin hat mich sozusagen „geworben", dass ich mein erstes Foodpaket sogar kostenlos bekam. Frisches Gemüse - ich habe die vegetarische Variante gewählt - zum Nulltarif nach Hause.
Nunja, nach Hause ist nicht ganz richtig, da wäre ja niemand anwesend. Vollzeit ...
Geliefert wurde also zur Arbeit, was mich nun dazu bringt, dieses RIESENKARTON mit dem Fahrrad heute Abend nach Hause zu transportieren. Klug gedacht, Umsetzung folgt ;)
Natürlich habe ich schon neugierig reingelugt. Auspacken werde ich aber erst später. Meiner Familie habe ich vorab die Rezepte geschickt, so dass sie sich schon mal vorbereiten können ...

Meine Kriterien beim Einkauf sind:

  • Frische
  • möglichst biologisch/natürlich
  • ohne chemische Zusätze
  • regionaler Anbau
  • wenn überhaupt, dann nachhaltig verpackt (möglichst ohne Plastik)






Ob sich das mit einem online gekauften Paket erfüllt, ist fraglich.

Zu allererst bin ich über die schöne, passende - also nicht zu großzügig mit Leerraum versehen - Verpackung beeindruckt. Zutaten für drei Tage sind hier schön getrennt, teilweise unverpackt, teilweise zusammengefasst in Papierbeuteln, zurechtgelegt. Das ist schon mal gut. Pilze, die vielleicht beim Transport beschädigt werden können, sind in Kunststoffbosen mit Folie ummantelt eingepackt. das hätte man ggf. auch mit einem Pappkarton und Folie machen können. Sicherlich kann man nicht vollständig auf Folie verzichten, will man es frisch halten.
Der erste Eindruck war also schon mal gut. Läßt sich später beim Kochen also überprüfen, ob die Rezepte einfach nachzukochen sind und es letztendlich auch möglichst allen schmeckt.

Dann wäre da noch das Preis-Leistungsverhältnis. Zwei Mal in der Woche haben wir hier Markt, praktischerweise direkt naben meinem Arbeitsplatz, so dass ich schnell zu frischem Gemüse komme.
Ansonsten kann man in unserem Städtchen auch an anderen Tagen schnell und einfach an frisches Gemüse kommen, auch Bioläden sind vorhanden, Discounter setzen auch mehr und mehr auf Bioqualität und hier kann ich die Frische mit den Händen fühlen. Soweit ich mich darauf verlassen kann ;)
Den Vorteil sehe ich darin, dass zum einem auch mal Zutaten dabei sind, die ich so vielleicht nicht kaufen würde, weil oftmals die Essgewohnheiten eingefahren sind. Sprich man eher dazu neigt, öfter mal dasselbe zu essen, Wiederholungen im Speiseplan, Ideenlosigkeit bei der tätglichen Frage, was es zu essen gibt. Hiermit hat man auch mal ausgefallenen Rezepte gleich dabei, man bekommt den Vorschlag also dirket nach Hause/ins Büro geliefert und muss „nur noch" nachkochen.

Das werde ich dann auch heute Abend machen. Und später davon berichten.



Sonntag, 17. April 2016

Veggienale und Fairleben

Gestern war ich mal wieder unterwegs in Essen. Liebingskulisse Zeche Zollverein. Zur Veggienale & Fairleben.
Im Vergleich mit der Ausstellungs- und Verkaufsfläche des Design Gipfels in Essen/Zollverein (dort war ich am Sonntag davor Link) war diese Messe flächenmäßig ein wenig ... hm ... großzügig mit Freifläche aufgebaut. Besucht war sie am Samstag schon recht gut. Aber man konnte sich in Ruhe die Stände und Angebote der verschiedenen Aussteller ansehen.

Hier gab es nicht nur fair trade Mode, Versicherungen und Ökostrom. peta.de hatte einen interessanten Stand mit viel Information zu bieten. Hier habe ich mir zwei schöne, informative Plakate mitgenommen, die hilfreich sind, bei der Auswahl von vegetarischen bzw. veganen Zutaten im Hinblick auf enthaltene Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Töchterchen lebt seit nunmehr 9 Monaten vegan, es ist immer leichter passende Zutaten und auch Rezepte zu finden bzw. zu kreiieren. Dennoch sind diese beiden Plakate wie ein Spickzettel hilfreich, um auch mal auch den sonst Fleisch- und Fischessenden Familienmitgliedern vegetarische Alternativen bieten zu können.

Am Stand von Lemonaid konnte man sich seine Limonade einfach selbst machen. Ausserdem durften wir von den hier angeboten Limonaden und Tees probieren. Mitgenommen haben wir eine Flasche Maracujalimonade, eine Flasche ChariTea Black, eine Flasche Blutorangelimonade und eine Flasche Limettenlimonade. Richtig lecker!



Biologisch angebaut von Kleinbauernkooperativen auf der ganzen Welt - fair gehandelt und bezahlt. Unter dem Motto 'Trinken hilft' spendet und unterstützt der Verein Lemonaid & ChariTea Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe geben. Unbedingt mal anschauen!



Hello fresh war vertreten, von denen ich nächste Woche meine erste Bestellung erwarte. Bin mal gespannt. Ein Rezeptkärtchen von Jamie(Oliver)s Ofen-Süsskartoffeln habe ich mir schon mal mitgenommen. Süßkartoffeln scheinen ja momentan voll im Trend zu liegen. Ich kannte sie schon aus der marokkanischen Küche und habe sie vor gut 20 Jahren im Eintopf verwendet. Heute backen wir sie im Backofen wie oven fries - auch sehr lecker. Gegrillt aber vielleicht noch viel besser ;) Jamies Rezept werde ich heute Abend ausprobieren.


Töchterchen und ich sind bei der Leckerschmecker Küchenfee schwach geworden und haben uns dort von süßem, veganen Gebäck verführen lassen. Töchterchen hat genussvoll einen gutaussehenden Doughnut mit Nougat-Füllung verspeist. Während ich mich an einem zarten Cupcake mit Rhababer-Creme genüsslich tat. Yummie!

sweeties

(Sorry for the bad pictures! Entschuldigt die eher schlechten Handy-Fotos!)

Unsere Begleiterin Yvonne hat sich - ganz untypisch, denn sie ist isst durchaus Fleisch - einen veganer Döner gegönnt. Auf ihre Meinung war ich sehr gespannt, denn vegan ist so gar nicht ihre Sache. Sie war aber sehr positiv überrascht, fand den Döner durchaus lecker, wenn auch nicht sättigend.

veganer Döner


Ich habe veganen Spinat-Börek mitgenommen. Den könnte man durchaus noch mit veganem Frischkäse verfeinern. War aber dennoch lecker, wenn man Spinat mag. Schade, die Anbieter kommen aus Bochum und liefern nicht bis Herten ;)






Am 29. Mai 2016 ist übrigens in Düsseldorf  (ZAKK, Fichtenstraße 40) ein veganes Sommerfest. Da werden wir dann mal hingehen ...Ist ja praktisch um die Ecke ... Guckstduhier






Vegan Box schaue ich mir auch noch mal gründlicher an. Das Angebot klingt vielversprechend. Zumal man manche exotischen Zutaten in Herten eher nicht bekommt. Obwohl ich mich sehr darüber freue, dass veganz - dort habe ich solche Bedarfe schon mal bestellt oder in Essen / Berlin eingekauft - jetzt mit einem Teil ihres Sortimentes bei dm ist. veganz selbst war leider nicht auf der Messe vertreten, was ich bedauerlich finde, sind sie doch auch in Essen heimisch. Schade.




Ja ansonsten gab es kleine Workshops und Vorträge - wie z.B. über Vitamin B12 - und ein wenig Unterhaltungswert am Stand von einem Ökostromanbieter. Obwohl ich nicht genau weiss, ob man uns dort informierte, oder ob mein Mann dort über Elektroautos referrierte, wollen wir uns doch demnächst wahrscheinlich mal eines anschaffen. Somit hatten die Herren zumindest Gesprächsstoff ...


Roland Straller macht krasse vegane Kunst. Sehr provokativ, sehr künstlerisch, sehr schön! Nicht für jeden etwas, das muss man zugeben, aber auf jeden Fall lenkt er Blicke auf seine Kunstwerke und das Thema Veganismus. Schaut es euch an!




Interessante Messe. Hätte aber auch ein bisschen mehr sein können.



Sonntag, 27. März 2016

Osterbrunch - vegan

Ostern gibt es bei uns selbstverständlich auch veganes auf den Tisch.
Außer Milchbrötchen stehen selbstgemachte Grissini und Bagels auf dem Tisch. Vegane Kräutermagarine ist ganz schnell gezaubert. Ausserdem gibt es leckeren Nudelsalat mit Tomaten und Rucola.
 
Für den Osterbruch habe ich das Rezept für die Hörnchen (aus 2013) einfach umgemünzt.

Milchbötchen (vegan)

Zutaten

  • 250 ml lauwarme Reis-, Hafer, oder Mandel-Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 3 El Zucker
  • 500 g Mehl Typ 550
  • Salz
  • 1P. Backpulver vermischen
  • Eiersatz (hier bitte die Menge entsprechend einem Ei)
    100ml Öl
    Vanilleschote

  • 50ml Reis-, Hafer, oder Mandel-Milch
  • 1 EL Honig* oder Ahornsyrup

Und so wird's gut

Die Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit dem Zucker auflösen. Nach und nach gesiebtes Mehl, das Backpulver, das Eigelb, das Vanillemark und das Öl hinzugeben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Kneten. Kneten. Kneten. (Ca. 5 Minuten) Wenn's klebt, einfach noch ein bisschen Mehl hinzugeben (ganz langsam und nicht zuviel!). Ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Statt Hörnchen habe ich einfach Kugeln geformt.

* Der Verzehr von Honig ist unter Veganer umstritten. Die einen verzichten komplett darauf, die anderen sagen, dass man dann auch keine Äpfel, Kirschen etc. essen dürfte, da diese auch von Bienen bestäubt werden müssen - meist sogar mit Zuchtbienen in Massen. Wer Honig isst, diesen mit den 50ml Reis-, Hafer, oder Mandel-Milch verrühren und die Brötchen damit bestreichen. Ansonsnten kann man durchaus auch Ahornsyrup mit Reis-, Hafer- oder Mandel-Milch verrühren und auf die Brötchen streichen

Ansonsten einfach weglassen, es schmeckt auch Honig ;)
Im vorgeheizten Backofen bei max. 200°C für ca. 15 Minuten backen. Geniessen! 

Übrigends: noch leckerer werden die Brötchen, wenn man vegane Vanillemilch nimmt.





Bagels

Zutaten (für 15 bis 16 Stück)
  • 50 g Zucker
  • 525 ml Wasser
  • 42 g frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 20 g Salz
  • 1 kg Mehl (Type 550)
  • 50 g Zucker
  • Sesam, Mohn, Kürbiskerne, Zwiebel- oder Knoblauchsamen zum Bestreuen

Zubereitung
Zucker ins Wasser geben und die Hefe hineinkrümeln. Mit dem Schneebesen verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Salz ins Mehl streuen, mit dem Hefeteiggemisch in eine große Rührschüssel geben und mit der Hand oder Maschine kneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist (zwischen fünf und zehn Minuten). Zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch bedecken. Etwa 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich ungefähr verdoppelt hat. Ofen auf 225 Grad vorheizen. Einen großen Topf Wasser mit einem Esslöffel Zucker zum Kochen bringen.

Den Teig in Portionen von 110 Gramm pro Bagel abwiegen (oder in 14 gleich große Stücke teilen). Der Teig sollte etwas klebrig sein - kein extra Mehl verwenden, da sich der klebrige Teig besser rollen lässt. Jedes Stück zu einer Wurst rollen und um die Hand wickeln. Die offenen Enden müssen unter der Handfläche sein. Verbinden Sie die Enden, indem Sie sie mit der Handfläche zusammenrollen. Auf ein Backblech legen und noch einmal kurz gehen lassen. Mit den übrigen Teigstücken ebenso verfahren.

Die Flamme für den Topf mit Wasser zurück schalten, sodass das Wasser gerade noch köchelt. Geben Sie so viele Bagels ins Wasser wie Platz vorhanden ist, ohne dass sie sich berühren. Wenn sie an die Oberfläche steigen (nach etwa zwei Minuten), holen Sie sie aus dem Wasser und legen sie aufs Backblech. Jetzt Sesam Mohn, Zwiebel- oder Knoblauchsamen darüber streuen. Die gekochten und dekorierten Bagels nun für 22 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.



Crissini

Diese habe ich zum ersten Mal gemacht und sie sind wirklich gut gelungen.

Zutaten
  • 42g frische Hefe
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 400g Mehl
  • 100 Gries (ich habe Dinkel-Gries genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Olivenöl
  • ca. 6 Esslöffel Kürbiskern, Sesamsamen oder Leinsamen 


Und so wird es gut
Die Hefe zerbröckeln und in das lauwarme Wasser verrühren. Mehl, Gries uns Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten. In ca. 20 gleichgroße Stücke teilen. Diese zu ca. 20 cm langen Strängen rollen und auf ein mit Backpüapier ausgelegtes Backblech legen. Abgedeckt nachmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
den Backofen auf 160 °C vorheizen. Den Teig mit Wasser bestreichen und mit den Kürbiskernen, Leinsamen und Sesam bestreuen. Für ca. 20 Minuten kross backen.




Nudelsalat


Zutaten
300g Nudeln, gekocht
1 Glas Streichcreme Aubergine (z.B. von dm oder alnatura)
3-4 Tomaten
1 Handvoll Rucola
Salz und Pfeffer aus der Mühle

So wird's lecker

Die gekochten und abgekühlten Nudeln mit der Auberginencreme gut verrühren. Rucola und Tomaten waschen. Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden und beides unter die Nudeln rühren. Ggf. mit Slaz und Pfeffer aus der Mühle es nachwürzen. Tomaten mögen es nicht im Kühlschrank - wenn möglich diese und den Rucola erst kurz vor dem Verzehr unter die Nudeln rühren, dann schmcekt es besser. Die Nudeln schmecken delikater, wenn man sie schon am Vortag mit der Auberginencreme verrührt. Statt Aubergienencreme kann man auch andere Streichcreme nach Geschmack nehmen, z.B. Paprika-Tomate.



Für die Kräuterbutter einfach 400g vegane Margarine mit 100g Bärläuch verhechseln ;) Wer mag, kann grobes Salz unterühren.


Guten Appetit!


Handbemalte Pappeier










Mittwoch, 23. März 2016

Veganer Schokoladenkuchen

Töchterchen hatte Geburtstag. Da sie seit nun knapp einem Jahr vegan isst, musste ein passender Geburtstagskuchen her. One Green Planet Food bietet tolle Rezepte. Ich hier mal die Übersetzung ;)




Schokoladenkuchen mit Ganache

Zutaten
Für den Teig

Trockene Zutaten
  • 240 g Mehl  
  • 60 g Backkakao
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 150 g Puderzucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker


Feuchte Zutaten
  • 350g (Reis-, Mandel oder Hafer-)Milch 
  • 75 g Zartbitterschokolade
  • 60 ml Öl
  • 1 Teelöffel Apfelessig
  • 3 Esslöffer Honig (auch hier der Hinweis, dass manche Veganer durchaus Honig nehmen. Wer das nicht mag, darf gerne stattdessen auf Ahornsirup zurückgreifen.)


Für die Ganache

120 ml (Reis-, Mandel oder Hafer-)Milch
40 - 60 g Puderzucker
150 g Zartbnitterschokolade
50 g Erdnussbutter


Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermengen.
230 ml der Milch warm werden lassen und die Schokolade darin langsam und vorsichtig schmelzen lassen. Sobald sie Schokolade komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die restlichen nassen Zutaten unterrühren.
Nun mit den trockenen Zutaten in der Schüssel vermengen. Der Teig ist relativ flüssig.
Den Teig zweiteilen und eine Hälfte in eine Springform füllen. Im vorgeheizten Backofrn bei 175 Grad Celsius für 23 bis 26 Minuten backen lassen. Mit dem Stäbchentest überprüfen ob der Kuchen gar ist. Während der erste Teil abkühlt, kann der zweite in den Backofen.


In der Zwischenzeit die Ganache fertigen:

Milch und Puderzucker erhitzen, Schokolade dazugeben und vom Herd nehmen. Verrühren, bis ide Schokolade geschmolzen ist. Erdnussbutter dazugeben und für ca. 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Wenn beide Kuchenhälften abgekühlt sind, kommt die Ganache zum Einsatz. Die untere Hälfte, den Kuchenboden mit knapp der Hälfte der Ganache vorsichtig bestreichen. Nun den anderen Boden auflegen. Diesen ebenso mit der Ganache bestreichen. Hierbei die Ganache rund um den Kuchen verstreichen, dass er rundum abgedeckt ist.
Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Lecker, lecker, yummie, yummie!

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Töchterchen selbst hat auch gebacken. Sie hat zwei verschiedene Vegane Cakepops zubereitet.

Zitronencakepops (Rezept kommt nach)

Schokocakepops (Rezept kommt nach)

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Außerdem habe ich noch vegane Powerballs gerollt ;)
Die sind wirklich ganz einfach. Und kommen komplett ohne Zucker aus!



Zutaten
200 g Cashews (oder auch Mandeln, Haselnüsse ...)
6-8 Datteln (die geben die Süße, wer es nicht so süß mag, nimmt weniger)
1 Esslöffel Kokosraspeln
1 Esslöffel Backkakao
1 Esslöffel gepoppter Amaranth

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerhäckseln, so dass eine leicht krümelige Masse entsteht. Zu  Bällchen rollen. Ist die Masse zu trocken vorsichtig Löffelweise Wasser hinzugeben, bis sie etwas zusammenklebt. Die Powerballs halten sich bis zu 5 Tagen im Kühlschrank. Man kann sie aber auch einzeln einfrieren.